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Totenkopfschwärmer - Acherontia atropos

 

Die Thoraxzeichnung des Totenkopfschwärmers erinnert an einen menschlichen Totenschädel.

 

Spannweite 12-13 cm. Diese Wanderfalter sind ausgezeichnete Flieger. Sie sind durch ihre Größe, den kräftigen Körper und die schmalen Vorderflügel, die sehr spitzwinklig enden, leicht zu erkennen. Ihr Saugrüssel ist sehr lang, und sie können im Rüttelflug über einer Blüte »stehen« und Nektar aufnehmen.

Der Totenkopfschwärmer überwintert bei uns nicht, aber er wandert immer wieder aus dem Süden zu. Zuweilen dringt er in Bienenstöcke ein und raubt Honig. Der Totenkopfschwärmer vermag Töne zu erzeugen - aber es ist ungewiß, ob ihm diese Töne in einem Bienenvolk helfen können. Es gelingt allerdings, Honigbienen mit ähnlichen Tönen kurzzeitig zum Verharren zu bringen. Der piepsende Laut des Totenkopfschwärmers wird durch einen Luftstrom erzeugt, indem durch abwechselndes Verengen und Erweitern des Pharynx (Schlund) Luft durch den Rüssel eingesaugt bzw. ausgestoßen wird; hierbei wird ein klappenartiges Gebilde in der Schlundhöhle in Schwingungen versetzt. Beim Einziehen der Luft entsteht ein Laut mit einer langsamen Stoßfolge, beim Ausstoßen mit einer sehr schnellen. Die Frequenzen liegen bei 5000-15 000 bzw. bei 3500-20 000 Hertz.

 

Die Schwärmerraupen sind leicht an einem Dorn am Körperhinterende zu erkennen.