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Die Kleinlibellen sind die kleinsten und vielfach recht
hinfällige Libellen. Sie fliegen von allen Libellen am schlechtesten und lauern
meist an Schilf, Stengeln u. ä. auf ihre Beute, die aus zarten Tieren wie
Mücken oder Blattläusen besteht und selten größer als eine Stubenfliege ist.
Zur Paarung sammeln sich beide Geschlechter oft in großer
Zahl an geeigneten Eiablageplätzen.
Die Kleinlibellen legen ihre Eier in das Gewebe von
Wasserpflanzen, die die Weibchen mit ihrem Legebohrer anschlitzen. Hierzu gehen
die Weibchen, manchmal auch beide Partner, nur mit dem Hinterleib oder völlig
unter Wasser. Die Larven der Kleinlibellen sind leicht an den drei
blattförmigen Anhängen am Hinterleibsende zu erkennen, die den Larven der
Großlibellen fehlen. Es handelt sich um lange, flache Tracheenkiemen. Mit ihnen
und drei Enddarmwülsten atmen die Larven.